Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 50 Mitglieder aus ganz Bayern in Mönchröden in Oberfranken zum Landesrat der GRÜNEN JUGEND Bayern. Auf dem Landesrat haben Delegierte aus allen Kreis- und Bezirksverbänden Stimmrecht.
Vor dem Hintergrund wachsender Städte in Bayern fordert die GRÜNE JUGEND Bayern unter dem Motto „Platz da! „eine Stadtentwicklungspolitik, die gleichzeitig Rücksicht auf Umwelt- und Klimaschutz und auf die Bedürfnisse der Stadtbewohner*innen nimmt. 
Eva Lettenbauer, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern: Bürger*innenbeteiligung muss dringend in verschiedensten Formen von Befragungen, Workshops bis zu Begehren einbezogen werden. Um das Klima in den Städten zu schützen und Überhitzung abzuwenden, fordern wir deutlich mehr Begrünung, auf Dächern, Wänden oder durch das Anlegen von Parks, Biotopen oder Blühflächen. In allen Städten müssen integrierte Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsberichte zum Standard werden. Für uns ist auch klar: Wohnen in der Stadt darf kein Luxus sein, deshalb machen wir uns für 1 Milliarde jährlich für sozialen Wohungsbau stark. Alle Städte mit mehr als 20.000 Einwohner*innen müssen einen Mietspiegel einführen.
Sebastian Hansen, Beisitzer im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern: „Die Verkehrspolitik der bayerischen Staatsregierung ist grandios gescheitert. Anstatt den Nahverkehr flächendeckend zu stärken, setzt die CSU weiter auf Autos und weigert sich, die gerichtlichen Forderungen nach sauberer Luft umzusetzen. Wir fordern ein sofortiges Umdenken! Der fossil motorisierte Individualverkehr ist im urbanen Raum nicht mehr zeitgemäß. Deswegen müssen die Radinfrastruktur und der ÖPNV in den bayerischen Großstädten massiv ausgebaut werden. Der öffentliche Raum gehört den Menschen und nicht den Autos!“