Am 16.5. lud die Flughafengesellschaft München Prominente ein zum Brunchins „El Mondo“, Anlass war die 20 Jahr-Feier der Flughafen München GmbH.Die Grüne Jugend verkündete währenddessen auf Transparenten ihrenProtest: „Auch ihr habt unsere Erde nur geborgt“ und machten daraufaufmerksam, dass zwei Bahnen in Zeiten des Klimawandels mehr alsausreichen.

Dominik Krause (Sprecher der Grünen Jugend München) meint dazu: „Gerade in Zeiten des Klimawandels müssen Entscheidungsträgerinnen undEntscheidungsträger die junge und die nachfolgenden Generationen im
Blick haben. Wir müssen den Klimawandel eindämmen und nicht nochbefeuern. Mit einem Ausbau des Münchner Flughafens zu einem internationalen Drehkreuz bewirken wir das Gegenteil. Nachhaltige Mobilitätsprojekte sind der Schlüssel – dazu gehört die 3 Startbahndefinitiv nicht! Wir wollen auch in 50 Jahren noch eine funktionsfähige Verkehrsstruktur und ein lebenswertes Umland haben und nicht auf einem Haufen Beton festsitzen.“

„Wir haben Peak Oil bereits erreicht, in den kommenden Jahren wird das Öl immer knapper und somit teurer werden. Das zeigte sich auch schon inden letzten Jahren anhand der rückläufigen Zahlen der Flugbewegungen. Alle Verkehrsbranchen reagieren darauf mit ölunabhängigen Ideen – nur der Flugverkehr bleibt bisher visionslos. Daran führt auch eine sinnlose Investition wie die 3. Startbahn nicht vorbei. Statt kurzfristigemDenken fordern wir in sinnvolle Verkehrsprojekte zu investieren!“, ergänzt Charly Roderer (Sprecherin der Grünen Jugend München)

Die Grüne Jugend demonstrierte gegen den Bau der 3. Startbahn nicht nuraus ökologischen und klimapolitischen Gründen:

Dazu erklärt Florian Wilsch, Sprecher der Grünen Jugend Bayern: „Die 3.Startbahn kostet Milliarden, ist wirtschaftlich unsinning und ökologischenorm schädlich. Auch die Imageverbesserungen an denen sich dieFlughafengesellschaft versucht, führen an diesen Feststellungen nichtvorbei. Dass sich noch keiner der Münchner DAX-Konzerne für die 3.Startbahn ausgesprochen hat, spricht Bände. Der WirtschaftsstandortMünchen braucht keine 3. Startbahn, sondern sinnvolle Verkehrsprojekteund ein Umland, das lebenswert bleibt. Deshalb gilt am 17. Juni: 2gewinnt – 2 Startbahnen reichen!“