Am Mittwoch, 22. Februar, fand in Deggendorf eine Aschermittwochs-Veranstaltung der NPD statt, gegen die mit bunten Aktionen demonstriert wurde. Im Rahmen dieser Proteste kam es zu Festnahmen von antifaschistischen Demonstrantinnen und Demonstranten. Auf der Polizeiwache bekam einer der Beschuldigten von einem Polizeibeamten zu hören, dass die an seinen Handgelenken festgezurrten Kabelbinder hoffentlich schmerzhaft seien.

Dazu erklärt Florian Wilsch (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern): „Demokratische Errungenschaften müssen gegen rechts verteidigt werden. Wir solidarisieren uns mit allen, die friedlich und entschlossen gegen Nazis vorgehen. Es ist legitim und notwendig, sich aktiv gegen Veranstaltungen, auf denen menschenverachtendes Gedankengut verbreitet wird, zu wehren!“

„Solche Äußerungen von Seiten der Polizei, Vertreterin des Staates, sind nicht hinnehmbar.“, ergänzt Miriam Werner (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern). „Es kann nicht sein, dass Proteste gegen Nazis kriminalisiert werden. Ein derart hartes und unverhältnismäßiges Vorgehen gegen kreativen und wichtigen Protest ist für uns nicht nachvollziehbar.“