Grüne Jugend zum Ausstieg Bayerns aus der gemeinsamen Bildungsplanung

Mit Unverständnis reagieren die Landesvorstandssprecher der Grünen Jugend, Julia Baßler und Christoph Wiedemann, auf die Ankündigung Bayerns, aus der gemeinsamen Bildungsplanung von Bund und Ländern auszusteigen:

„Ganz offensichtlich scheint die bayerische Staatsregierung bemüht, ihre bildungspolitische Konzeptionslosigkeit zu kaschieren, indem sie über Zuständigkeiten statt über Inhalte redet.

Gerade die viel zitierte PISA-Studie sollte gezeigt haben, dass gemeinsames Handeln angesagt ist anstelle von pubertären Trotzreaktionen.

Das bayerische Bildungssystem glänzt vor allem in sozialer Selektion. Mehr Ganztagsschulen wären ein wichtiges Instrument, um mehr Bildungsgerechtigkeit und individuelle Förderung zu ermöglichen. Doch gerade an Ganztagsschulen hat Bayern ein enormes Defizit. Und was macht die bayerische Staatsregierung, kaum dass die Bundesregierung unterstützend tätig werden will? Sie schwänzt die Nachhilfestunden. Welches Vorbild für die bayerischen Schülerinnen und Schüler!“