Zur Bestellung von Markus Söder als neuen CSU-Generalsekretär erklären die Landesvorstandssprecher der Grünen Jugend Bayern, Julia Baßler und Christoph Wiedemann:

„Wir gratulieren Markus Söder, dem ehemaligen Vorsitzenden der Jungen Union Bayern, zu seinem neuen Amt und wünschen ihm viel Erfolg beim Vertreten der Interessen der jungen Generation innerhalb seiner Partei.

Ein „Signal für die Jugend“, wie CSU-Fraktionschef Herrmann glaubt, ist die Bestellung Söders allerdings nicht. Man muss schon CSU-Maßstäbe anlegen, um einen 36-Jährigen als jung ansehen zu können.

Ministerpräsident Stoiber hat es nicht geschafft, bei der Zusammenstellung seines neuen Kabinetts die so dringend erforderliche Verjüngung zu vollziehen. Nun den einzigen jüngeren Hoffnungsträger zu befördern und gleich von einem „Generationswechsel“ zu sprechen, wie Stoiber dies tut, zeugt von der Arroganz des Alters.

Auf ein Lob von Theo Waigel für die angebliche Verjüngungskur der CSU hat die bayerische Landespresse jedenfalls zu Recht vergeblich gewartet. Die Partei hat einen neuen Quoten-Jüngling – ansonsten bleibt alles beim Alten.“