Am Montag veröffentlichte der CSU-Vorstand einen „Sofortplan“ zur Asyl- und Flüchtlingspolitik.

Anna Schmidhuber, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern, kritisiert das CSU-Papier:“Die CSU spricht davon, die „Flüchtlingsproblematik an ihren Ursprungsorten bekämpfen“ zu wollen, meint damit jedoch anscheinend eine Weiterführung ihrer völlig verfehlten Entwicklungspolitik und Waffenexporte in Krisengebiete. Problemlösung sieht anders aus. Sich dabei auf der Drittstaatenregelung auszuruhen ist scheinheilig, die Androhung von Grenzkontrollen führt die Europäische Idee ad Absurdum.“

Korbinian Gall, Sprecher der Grünen Jugend Bayern ergänzt empört:Mit diesem Papier versucht die CSU, sich flüchtlingspolitisch aus der Verantwortung zu stehlen. Alle Kasernen werden umfunktioniert. Nach weiteren konstruktiven Sofortmaßnahmen sucht man vergeblich. Statt dessen werden Fluchtursachen verharmlost und damit das Recht auf Asyl abgesprochen. Sachkenntnis führt meist zu sinnvoller Politik, Rassismus und Vorurteile zum Gegenteil. Diese CSU widert mich an.