Die GRÜNE JUGEND Bayern solidarisiert sich mit den streikenden Ehrenamtlichen in der Geflüchtetenhilfe, die von 1. Oktober 11:55 Uhr bis 2. Oktober 11:55 Uhr ihre Arbeit aus Protest gegen die Politik der CSU-Staatsregierung niederlegen.

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, erklärt: „Der Warnstreik muss ernst genommen werden und die doppelzüngige Politik der CSU sofort beendet werden! Die  Geflüchtetenhilfe in Bayern wird derzeit wegen unzureichenden staatlichen Strukturen maßgeblich durch das Engagement ehrenamtlicher Helfer*innen aufrechterhalten. Wir bedanken uns daher bei allen Gruppen und  Einzelpersonen, die freiwillig viel Zeit und Energie in die Unterstützung von Geflüchteten stecken. Ihr Engagement ermöglicht es den zu uns kommenden Menschen an der Gesellschaft teilzuhaben und ihren Weg durch das  Asylverfahren und darüber hinaus zu gehen.“

Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, ergänzt: „Geflüchtete müssen endlich verbindlich am Arbeitsmarkt teilhaben können und ein schnelles unbefristetes Aufenthaltsrecht geschaffen werden. Es dürfen nicht nur Forderungen an die Geflüchteten gerichtet und Pflichten definiert werden, was nun zählt sind Angebote und zügige Investitionen zur Entlastung der Ehrenamtlichen. Uns ist es ein großes Anliegen, dass Gelder aus dem Integrationsfond auch den zivilgesellschaftlichen Initiativen und Vereinen zugeteilt werden. Gemeinsam erreichen  wir  ein wirklich weltoffenes und buntes Bayern, das Geflüchteten Zuflucht bietet und sie nicht stigmatisiert oder ausgrenzt!“

Hier finden Sie unser Solidaritätsschreiben.