Anlässlich eines Treffens mit der Vorstandschaft der Grünen Jugend Bayern erklärt Dr. Thomas Gambke, MdB aus Landshut und mittelstandspolitischer Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion:

„Saubere Luft, sauberes Wasser und weniger Verbrauch von Rohstoffen – das ist eine Riesen Chance für mehr Wohlstand und Lebensqualität“ so Gambke. Durch die damit verbundenen neuen Technologien würden zusätzliche Investitionen ausgelöst und neue Arbeitsplätze geschaffen. „Und Deutschland ist mit einem innovativen Mittelstand hervorragend aufgestellt“. Nur fehle es an Planungssicherheit. Viele Mittelständler würden die fehlenden verlässlichen Rahmenbedingungen beklagen, so dass Innovationen zum Beispiel bei der Elektromobilität zunehmend im Ausland gemacht werden und Investitionen ausbleiben. Da habe die Regierung sowohl unter Schwarz-Gelb als auch die aktuelle Regierung kläglich versagt. „Stromtrassen ja, dann nein, Windräder ja, dann nein, keine Regulierung des CO2-Ausstoß, keine Orientierung über die Regulierung des zukünftigen Strommarktes“ es ist ein heilloses Durcheinander. Und dann gebe es auch noch die soziale Dimension, bei der die aktuelle Regierung versage. „Die Schere zwischen Arm und Reich in Deutschland ist so nicht hinnehmbar. Wir Grüne müssen uns dafür einsetzen, dass alle Menschen an der Gesellschaft und der guten wirtschaftlichen Situation in Deutschland teilhaben können“, so Thomas Gambke. Er berichtete bei dem Treffen aus seiner parlamentarischen Arbeit und seinen aktuellen Themenschwerpunkten.

Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, fügt hinzu: „Für mehr Wohlstand und Lebensqualität brauchen wir auch endlich eine gerechte Vermögensverteilung! Denn die Energie- und Agrarwende macht ohne soziale Gerechtigkeit keinen Sinn. Es ist beschämend, wenn in einer reichen Gesellschaft Menschen sich Strom nicht mehr leisten können oder auf Lebensmittelspenden angewiesen sind. Gesunde Nahrungsmittel und sauberer Strom dürfen nicht zu Luxusgütern werden, sondern sind ein Grundrecht für alle Menschen! Daher ist es wichtig große Unternehmen stark in Ihre gesellschaftliche Pflicht zu nehmen und den Staat handlungsfähig zu halten.“

Auch die aktuelle Diskussion über würdigen Umgang mit Geflüchteten wurde thematisiert. Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, erklärt: „In letzter Zeit mehren sich in erschreckendem Ausmaß die Ausfälle gegen Geflüchtete. Wir verurteilen insbesondere, dass von Seiten der CSU Menschen Ihre Fluchtgründe abgesprochen werden und weiterhin einzig auf Abschreckung gesetzt wird. Jede Flucht hat einen Grund. Dieser darf nicht durch „hartes Durchgreifen“ in Frage gestellt werden, vielmehr bedarf es eines Kurswechsels in der globalen Handelspolitik und eines Stopps der Ausbeutungspolitik gegenüber dem Globalen Süden. Geflüchtete müssen auch in Bayern endlich würdevoll und als Menschen behandelt werden!“