Die GRÜNE JUGEND Bayern kritisiert die nationalistischen Bestrebungen von Seiten Seehofers, Salvinis und Kurz scharf. Weder eine „neue Achse zwischen Rom, Wien und Berlin“ noch die bekannten Teile des Masterplans Migration lösen die aktuellen Herausforderungen. Weltweit befinden sich fast 70 Millionen Menschen auf der Flucht, gleichzeitig sinken die Asylantragszahlen in Deutschland deutlich.

Florian Siekmann, Spitzenkandidat der GRÜNEN JUGEND Bayern zur Landtagswahl:

„Wir brauche jetzt eine neue Solidarität in Europa für echte Integration mit Zugang zu Bildung und Arbeit für die hier Angekommenen. Die EU muss sich der Kriege und Konflikte in der Welt annehmen und mit einer fairen Außen- und Handelspolitik zum sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg der Krisenregionen beitragen. Nationalistische und geschichtsvergessene Forderungen nach einer „Achse Rom-Wien-Berlin“ oder rassistische Volkszählungen, wie in Italien gefordert, spalten Europa und halten nur von den echten Herausforderungen ab.“

Eva Lettenbauer, Spitzenkandidatin der GRÜNEN JUGEND Bayern zur Landtagswahl:

„Bayern, Deutschland und Europa haben große humanitäre Verantwortung, die nicht an andere Staaten außerhalb Europas abgegeben werden kann und darf. Statt an unmenschlicher Zusammenarbeit für Abschottung muss weiter an einer gemeinsamen Asylpolitik gearbeitet werden. Es steht zu viel auf dem Spiel: Freizügigkeit, Frieden in Europa, Humanität. Rechtspopulismus und autoritärer Nationalismus sind eine Bedrohung für uns alle, wir machen uns daher stark für eine Zukunft in einem gemeinsamen Europa der Demokratie, Solidarität und Menschenrechte.“