Das Volksbegehren der Freien Wähler zur gymnasialen Oberstufe ist kläglich gescheitert. Jetzt gilt es, die Chance für eine offene Bildungsdebatte zu nutzen.

Korbinian Gall, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern kommentiert das Ergebnis wie folgt: „Das Volksbegehren ist vom Tisch. Mit dem angekündigten Dialogprozess hat sich die CSU weit aus dem Fenster gelehnt. Jetzt müssen sie liefern, sonst stürzen sie kopfüber hinaus. Begräbt die Staatsregierung die Bildungsdebatte, interpretiert sie das Ergebnis falsch. Die grundlegenden Probleme des Bildungssystems existieren weiter.“

Anna Schmidhuber, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern schließt an: „Dieses Volksbegehrens wies deutliche Schwächen auf. Zwei Oberstufenkonzepte an einer Schule, das ist fast überall ein Ding der Unmöglichkeit. Hinzu kommt: die Freien Wähler verharren mit ihrem Volksbegehren stur im Gedanken des dreigliedrigen Schulsystems. Die Defizite des gesamten Bildungssystems lassen sie dabei völlig außer Acht. Lehrpläne müssen entrümpelt und längeres gemeinsames Lernen möglich gemacht werden.“