Die GRÜNE JUGEND Bayern begrüßt das heute von Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner ausgesprochene Verbot des transgenen Maises MON810 des amerikanischen Pharmakonzerns Monsanto ausdrücklich.

„Landwirtschafsministerin Aigner hat endlich die möglichen schweren Umweltfolgen einer Freilandaussat von Genmais erkannt.“, begrüßt Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, die Entscheidung, „Die Ausbringung von genverändertem Saatgut, ist es ersteinmal gesät, ist nicht mehr rückgängig zu machen, da auch unveränderte Pflanzen nach kurzer Zeit mit den Genpflanzen auskreuzen.“
Insbesondere für die Deutschen ImkerInnen und alle BiolandwirtInnen hätte die freie Aussaat von transgenem Mais in der Bundesrepublik schwere Einbußen bis hin zum wirtschaftlichen Ruin bedeutet.

Nach der Meinung ihres Kollegen Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, gehe Ilse Aigner damit jedoch nicht weit genug. Aigner hätte betont, dass dies eine Entscheidung auf Grund rein pragmatischer Kriterien war.
„Wir fordern Ilse Aigner auf, auch endlich die politische Entscheidung in Sachen Gentechnik zu wagen!“, fordert Christoph, „Wir brauchen das generelle und ausnahmslose Verbot von Agro-Gentechnik in der Bundesrepublik. Deutschland muss gentechnikfreie Zone werden!“
Es müssten weitergehende Schritte eingeleitet werden, denn grüne Gentechnik sei nicht nur im Falle von MON810 eine Bedrohung für Umwelt, KleinbäuerInnen und regionale Wirtschaft, sondern immer.