Am 01.12. jährt sich zum 24 mal der Welt – Aids Tag. Nach wie vor leben
weltweit eine große Anzahl Infizierter und die Anzahl der Neuinfizierten
steigt nach wie vor auf Grund von mangelnder Aufklärung, Versorgung
sowie Schutz. Auch in Deutschland steigt die Anzahl der HIV infizierten
Personen stetig.

Dazu erklärt Anna Schmidhuber, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern:
„Leider ist das Thema Aids nach wie vor aktuell. Weltweit leben
Schätzungen zufolge 34 Millionen Menschen mit HIV und Aids. In
Deutschland sind es aktuell rund 78.000 Menschen. Zusätzlich zur
Krankheit erleiden Betroffene Stigmatisierung und Ausgrenzung, die auf
Vorurteilen und Fehlinformation beruhen. Viele Menschen haben
Berührungsängste mit HIV-Infizierten aus Angst, sich anzustecken.
Hierbei zeigt sich immernoch, wie gering die Aufklärung in der
Bevölkerung ist.“

Florian Wilsch, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern ergänzt: „Doch nicht
nur unter persönlichen Diffamierungen haben HIV- Infizierte Menschen zu
leiden. Die Stigmatisierung geht noch weiter: Nach wie vor ist es in
Deutschland nicht rechtens, dass homosexuelle Menschen Blut spenden,
nach wie vor gibt es bei offiziellen Stellen diskriminierende
Forderungen wie derzeit in Sachsen Anhalt, wo HIV Zwangstests gefordert
werden. Wir fordern endlich aufzuhören mit der Stigmatisierung homosexueller
Menschen sowie die absolute Solidarität mit HIV- Infizierten. Wir wollen
einen neuen gesellschaftlichen Diskurs, um Berührungsängste innerhalb
der Gesellschaft abzubauen, um zu verstehen, dass HIV und Aids uns alle
angeht und nicht ein Randthema einer sogenannten „Risikogruppe“ ist.“