Vor einem Monat hat der ehemalige Bamberger Landrat im Steigerwald das größte Waldschutzgebiet Bayerns ermöglicht. Dies ist notwendige Grundlage, um den Status als UNESCO Weltnaturerbe zu erlangen. Doch nun versucht die Staatsregierung unbeirrt das Rad zurück zu drehen.

„Der erste Schritt in Richtung Nationalpark ist getan. Jetzt grätscht die Landesregierung völlig unnötig und zum Schaden der Natur dazwischen.“ empört sich Korbinian Gall, Sprecher der GRÜNEN JUGENDBayern. „Der Steigerwald ist mit seiner Artenvielfalt einer der schützenswertesten Wälder Bayerns. Das Handeln von Seehofer, Huber und Brunner ist die Axt im Rücken des bayerischen Naturschutzes. Wenn die CSU unbedingt die Säge anlegen will, dann bitte doch in ihren eigenen Reihen und nicht am Steigerwald.“

Anna Schmidhuber, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern fügt hinzu: „Hierwird die kurzfristig gedachte Profitgier der Holzwirtschaft vor den langfristigen Erhalt von unschätzbar wertvollem Naturerbe gestellt. Wir fordern seit Jahren, dass der bayerische Staat die Biodiversitätsstrategie des Bundes, die von Ministerpräsident Seehofer, damals Landwirtschaftsminister, mitgetragen wurde, umsetzt. Wir fordern ein Weltnaturerbe Steigerwald für den Erhalt von Artenvielfalt und Biodiversität.“