Anlässlich des 28.Landesjugendkongresses der GRÜNEN JUGEND Bayern kamen am Wochenende vom 8. – 10. April 2011 rund 70 junge Menschen in Würzburg zusammen, um das Thema Netzpolitik und Partizipation zu diskutieren. Im Rahmen des Kongresses fand am Samstagmittag eine Aktion für mehr staatliche Transparenz statt.

Staatliche Intransparenz verhindert echte Demokratie. Informationen müssen den BürgerInnen frei zugänglich sein, um Partizipation zu ermöglichen. Politische Entscheidungen dürfen nicht ohne öffentliche Kontrolle getroffen werden.

Um dies zu verdeutlichen, zogen sich am Samstag Mittag die junggrünen AktivistInnen in der Würzburger Innenstadt bis auf die Unterwäsche aus. Mit Banner, Fahnen, Megaphon und Flyern setzten sich die TeilnehmerInnen für mehr Transparenz ein.

„Es kann nicht sein, dass hinter verschlossenen Türen Beschlüsse und Gesetze über die Köpfe der Menschen hinweg verabschiedet werden. So fordern wir, dass Protokolle, Beschlüsse und staatlich finanzierte Studien auf allen Ebenen im Internet veröffentlicht werden.“ fordert Dimitra Kostimpas, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern.

Tilman Kirchgeßner, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Würzburg, ergänzt: „Die Geheimnistuerei von Politikerinnen und Politikern verstärkt Politikverdrossenheit. Der Einblick in staatliches Geschehen ist die Grundlage für unabhängige Meinungsbildung und Partizipation der gesamten Bevölkerung. Nur dann kann Demokratie funktionieren.“